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Nathan-ism – Dokumentarfilm zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

29. Januar | 19:00 bis 21:30

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Das Zentrum für verfolgte Künste zeigt in Kooperation mit dem Max-Leven-Zentrum Solingen e.V., dem Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land und dem Evangelischen Kirchenkreis Solingen einen Dokumentarfilm über einen jüdischen Künstler, dessen Erinnerungen an Begegnungen mit NS-Tätern ihn sein Leben lang beschäftigten.
 

Am Ende des Zweiten Weltkriegs trat der damals 18-jährige Nathan Hilu, Sohn syrisch-jüdischer Einwanderer in New York, in die US-Army ein und wurde beim Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess als Wachsoldat eingesetzt. Diese Erfahrung inspirierte ihn ein Leben lang zu künstlerischen Arbeiten. Mit seinem Film Nathan-ism entwirft der Regisseur Elan Golod ein dokumentarisches Porträt des alternden Künstlers

im Spannungsfeld von Archiv und Erfindung.‍
 
Elan Golod ist ein israelisch-amerikanischer Filmemacher. Er lebt und arbeitet in New York. Sein preisgekrönter Film Nathan-ism lief bereits bei mehreren Festivals und hatte in Nürnberg seine Europapremiere. Im Anschluss zeigen wir ein kurzes aufgezeichnetes Gespräch mit Dr. Jürgen Kaumkötter und dem Regisseur zur Rolle der Kunst in der Erinnerung an den Holocaust.

Venue

Web-Seminar via Zoom

Organizers

Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land e.V.
Ev. Kirchenkreis Solingen
Zentrum für verfolgte Künste
Max-Leven-Zentrum Solingen e.V.
SJD – Die Falken KV Bergisch Land