BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land - ECPv6.0.1.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://falken-bildungswerk.de
X-WR-CALDESC:Events for Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240217T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20240217T150000
DTSTAMP:20260507T105515
CREATED:20240213T072154Z
LAST-MODIFIED:20240213T072154Z
UID:890-1708171200-1708182000@falken-bildungswerk.de
SUMMARY:Say Their Names – Erinnern heißt verändern
DESCRIPTION:Say Their Names – Erinnern heißt verändern: \nGedenken an die Opfer des rechtsextremen Terroranschlages von Hanau \nDemonstration gegen Rassismus\, Rechtsextremismus und AfD \n  \nSamstag\, 17. Februar 2024 \nJohannes-Rau-Platz – Rathaus Wuppertal Barmen \n12:00 Uhr Kundgebung\, mit anschließender Demo zum Berliner Platz \n  \nGökhan Gültekin\, Sedat Gürbüz\, Said Nesar Hashemi\, Mercedes Kierpacz\, Hamza Kurtović\, Vili Viorel Păun\, Fatih Saraçoğlu\, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov \nVier Jahre sind vergangen\, seit neun junge Menschen am 19. Februar 2020 von einem Rechtsextremisten bei einem Terroranschlag in Hanau getötet wurden. Ihre Namen erinnern uns daran\, dass die Vernichtungsphantasien und Umsturzpläne extrem rechter Netzwerke tödlich enden. \nSie stehen stellvertretend für die seit 1990 mindestens 219 ermordeten Menschen durch rechtsextreme Gewalt und dem dahinterstehenden Weltbild\, das durch AfD und andere Organisationen ungezügelt verbreitet wird. Auch wenn es Mut macht\, gerade so viele Menschen auf den Straßen dieses Landes gegen die Deportationspläne der AfD zu sehen: \nRassismus und Antisemitismus durchziehen alle Strukturen der Gesellschaft. Das führt dazu\, dass nicht alle Menschen in diesem Land gleichermaßen geschützt werden. Auch dafür steht Hanau seit vier Jahren. \nAngehörige und Überlebende fordern bis heute eine angemessene Erinnerung und eine lückenlose Aufklärung der Tat und des massiven Versagens der Behörden. So hatte der Täter eine offizielle Waffenerlaubnis\, obwohl er seit Jahren wegen extremer verschwörungsideologischer Anzeigen polizeilich bekannt war. Seine Aussagen darin sind teilweise identisch mit seinem späteren Tötungs-Manifest. Ein Jahr vor seiner Tat in Hanau drohte er einer Frau gewaltvoll\, auch mit dem Einsatz von Waffen. Beides wurde von den zuständigen Polizist*innen verharmlost. Der Vater des Täters schreit bis heute in Hanau sein rassistisches Weltbild in die Straßen. Und bedroht und verfolgt ungehindert Angehörige der Opfer sowie Jugendliche. Diese wenigen Beispiele zeigen\, dass staatliche Organe ihrer Schutzfunktion nur ungenügend nachkommen. Der rassistische Mordanschlag in Hanau\, erinnert beklemmend an den Umgang mit den Morden des NSU in den 2000ern und den Verfehlungen rund um den Solinger Mordanschlag 1993. \nErinnern heißt verändern. Indem wir uns und allen anderen immer wieder die Geschichten der Ermordeten erzählen\, kämpfen wir gegen die Normalisierung von Rassismus und Antisemitismus. \nFahrt am 17. Februar nach Hanau und gedenkt Seite an Seite mit Angehörigen und Überlebenden dieser mörderischen Tat. Oder geht am 17. Februar mit uns hier in Wuppertal auf die Straße\, um an die Opfer zu erinnern und Konsequenzen zu fordern! Bringt eure Freund*innen\, Familien und Nachbar*innen mit und lasst alle wissen\, dass wir gemeinsam gegen rassistische Bedrohung und Gewalt kämpfen. Heute und jeden Tag. \nVeranstalter*in: Bündnis „Wuppertal stellt sich quer“
URL:https://falken-bildungswerk.de/event/say-their-names-erinnern-heisst-veraendern/
LOCATION:Johannes-Rau-Platz (Rathaus) -Wuppertal-Barmen\, Johannes-Rau-Platz\, Wuppertal\, 42275
ORGANIZER;CN="Aktionsb%C3%BCndnis%20Wuppertal%20stellt%20sich%20quer":MAILTO:info@solital.de
END:VEVENT
END:VCALENDAR